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#392 First-Responder

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18.09.2016  DRK bei Marathon und Straßenfest gefordert

Jedes Jahr im September sind die DRK-Helfer aus Kressbronn an einem Wochenende besonders gefordert. Mit Unterstützung unserer Wasserwacht-Kameraden aus Nonnenhorn wurden die beiden größeren Sanitätsdienste auch diesmal gemeistert.

18 Helfer waren beim Sanitätsdienst für den Bodensee-Marathon am Samstag notwendig, darunter mehrere Rettungsassistenten und unser Bereitschaftsarzt. An mehreren Standorten entlang der Strecke, im Start-/Ziel-Bereich, sowie mit einem Fahrrad-Einsatztrupp war die medizinische Versorgung der Sportler gesichert.

Beim Straßenfest am Sonntag wurde ebenfalls ein Sanitätsdienst, diesmal mit 10 Helfern und einem Krankentransportwagen (KTW) gestellt. Am beliebten Infostand des DRK nutzten zahlreiche Besucher, die sich vom schlechten Wetter nicht beeindrucken ließen, die Chance und informierten sich zum Thema Reanimation und über die Arbeit des DRK Kressbronn.

27.08.2016  Beste Stimmung beim Sommerfest am Landesteg

Schönstes Wetter, tolle Stimmung und viele Besucher - so lässt sich unser Sommerfest am Landesteg kurzum beschreiben. Das Team von Agnesa's Schtändle am See veranstaltete das Event und wurde hierbei durch Helfer des DRK Kressbronn unterstützt. Dafür erhalten die First Responder eine Spende für die Beschaffung ihres neuen Einsatzfahrzeuges.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Agnesa Amato und Raphael Holzmann, sowie beim gesamten Schtändle-Team und natürlich bei allen Besucherinnen und Besuchern.

10.08.2016  Fortbildung der First Responder

Regelmäßiges Training ist für unsere First Responder-Helfer unerlässlich, denn bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sind sie für die Versorgung der Notfallpatienten verantwortlich. In der August-Fortbildung hatten die Besatzungen verschiedene Szenarien, die in den Sommermonaten häufiger vorkommen zu meistern:

Kind von Klettergerüst gestürzt - Ertrinkungsunfall - Bewusstlose Person - Sturz aus großer Höhe - Unklare Vergiftung - bei diesen Notfällen muss im echten Leben jeder Handgriff sitzen. Aber auch der Eigenschutz darf nicht vergessen werden. Dies wird deutlich, als die First Responder zu einer bewusstlosen Person gerufen werden. Plötzlich gibt der CO-Warner, den die Helfer seit Anfang des Jahres bei sich tragen, Alarm.

Der Raum muss schnellstmöglich verlassen und die Feuerwehr nachgefordert werden, denn das farb-, geruch- und geschmacklose Gas ist hochgefährlich.

Unter genauer Beobachtung der Kollegen und First Responder-Leiter Jens Wartenberg werden alle Fallbeispiele abgearbeitet und im Anschluss nachbesprochen. So bleiben die Helfer in der Notfallmedizin immer auf dem neuesten Stand.

22.07.2016  PUR live beim Open Air 2016

Die Pop-Band "PUR" sorgte beim Open Air 2016 in Tettnang für beste Stimmung. Der Sanitätsdienst der Tettnanger Kollegen wurde auch durch einen Rettungssanitäter aus Kressbronn unterstützt.

12.07.2016  SEG-Dienstabend bei der Feuerwehr    

Rund um die Themen Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung ging es im gestrigen SEG-Dienstabend. Bei unseren Kameraden der Feuerwehr Kressbronn trainierten wir die Brandbekämpfung mit dem Feuerlöscher. Da sich die SEG oftmals mit der Feuerwehr im Einsatz befindet, wurde auch das gemeinsame Vorgehen bei Verkehrsunfällen und einem Atemschutznotfall geübt.

24.06.2016  Zweite Großübung auf dem Bodan-Areal

Wie bereits im Vorjahr wurde auch nach der Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes auf dem Bodan-Areal eine Großübung mit Einsatzkräften aus der Umgebung abgehalten. Angenommen wurde ein Brandausbruch in der zweiten, weitaus größeren Tiefgarage. 

Alle sieben vermissten Personen wurden durch Atemschutztrupps der Feuerwehren gerettet und an die DRK-Helfer der SEG Tettnang und EG Kressbronn übergeben.

Neben dem DRK waren die Feuerwehren aus Kressbronn, Langenargen, Eriskirch, Tettnang und Nonnenhorn an der Übung beteiligt.

(Bilder: K.Flach)

15.06.2016  15 Jahre First Responder Kressbronn                               

15 Jahre First Responder DRK Kressbronn - was als Pilotprojekt begann, ist heute mit bis zu 400 Einsätzen jährlich eine der meistalarmierten ehrenamtlichen First Responder-Einheiten in ganz Deutschland. Doch der Weg bis zum heutigen Stand der Ausbildung und Ausrüstung war nicht immer einfach. Ein Einblick in die noch junge Geschichte der DRK-Gruppe:

Unter der Leitung von Dierk Gleichmann und Hubert Mayer wurden die First Responder vor 15 Jahren gegründet. Die Idee: Durch die Bereitschaft am Ort schneller als der Rettungsdienst beim Notfallpatienten einzutreffen und eine qualifizierte Erstversorgung zu leisten. Am 15. Juni 2001 gingen die Helfer erstmals in Dienst. Bereits einen Tag später erfolgte um 21:10 Uhr die erste Alarmierung – bei einem Verkehrsunfall in Gohren konnte schnelle Hilfe geleistet werden. Bis zur Indienststellung des ersten Einsatzfahrzeuges im Oktober, welches durch die Spenden der Kressbronner Bevölkerung beschafft werden konnte, mussten die Helfer in ihren privat-PKW zur Einsatzstelle fahren. Ebenfalls durch Spenden konnte im Jahr 2003 ein Automatisierter-Externer-Defibrillator (AED) beschafft werden. Das bisherige Einsatzfahrzeug wurde 2007 durch einen gebrauchten VW Passat ersetzt und befindet sich bis heute in Dienst. Als das Einsatzgebiet im Jahr 2010 auf die Gemeinde Langenargen ausgeweitet wurde, stieg die Zahl der Einsätze auf 379. Zwei Jahre später übernahmen Jens Wartenberg und Alexander Wolf die Leitung der First Responder-Gruppe, an deren Spitze sie bis heute stehen. Ein neuer Defibrillator, der auch bei Kindern eingesetzt werden kann, konnte 2014 durch Spenden der Narrenzunft Dammglonker Langenargen beschafft werden. Ebenso wurde in diesem Jahr der 2000. Einsatz seit Bestehen der Ersthelfer geleistet. 

Heute, im Jahr 2016, ist das Team aus 12 Helferinnen und Helfern nach rund 2800 Einsätzen nicht mehr wegzudenken. Von Rettungsdiensten und der Bevölkerung geschätzt und unterstützt, werden die First Responder immer öfter auch in umliegenden Gemeinden und Städten angefordert. Doch in diesem Jahr benötigen die Helfer selbst Hilfe: Das aktuelle Einsatzfahrzeug, Baujahr 2002, ist fast so alt wie die Gruppe selbst. Ausfallzeiten und Reparaturkosten häuften sich in den vergangenen Monaten. Aus diesem Grund soll noch in diesem Jahr ein neues Einsatzfahrzeug beschafft werden. Die First Responder hoffen auf die Unterstützung der Kressbronner Bürgerinnen und Bürger, um auch in den nächsten 15 Jahren schnelle Hilfe leisten zu können.

26.05.2016  Helfergrundausbildung in Tettnang                                    

Sechs DRK-Helfer aus Kressbronn besuchten am vergangenen Wochenende den Grundausbildungslehrgang, welcher erstmals in Tettnang durchgeführt werden konnte. 

In den Modulen Einsatz, Technik und Sicherheit sowie Betreuung vermittelten die Ausbilder den Teilnehmern eine Grundlage für weitergehende Ausbildungen im Deutschen Roten Kreuz. Trotz des heißen Wetters wurde auch praktisch geübt: Mehrere Stangenzelte und das aufblasbare Zelt wurden aufgebaut und eingerichtet. Außerdem wurde die Errichtung eines Betreuungsplatzes anhand eines Beispiels besprochen.       

13.05.2016  Fahrradhelm und Fahrradunfälle                                        

Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen lockten Besucher und Einheimische in den letzten Tagen wieder an den Bodensee – zu Fuß, mit dem Schiff, oder auf dem Fahrrad. Allein den Bodensee-Radweg befahren jährlich rund 220 000 Menschen. Schwere Unfälle bleiben dabei leider nicht aus. Die First Responder wurden 2015 im Einsatzgebiet zu 26 Fahrradunfällen alarmiert, was etwa 7% der Gesamteinsätze entspricht. Bei den 22 alleinbeteiligten Stürzen und 4 Kollisionen mit PKW wurden 8 Radfahrer schwer verletzt, 18 weitere mittelschwer bzw. leicht. 

Fahrradhelme können in diesen Situationen Leben retten. Doch noch immer tragen lediglich 17% der Radfahrer (vgl. www.ich-trag-helm.de) einen Helm, der vor lebensgefährlichen Kopfverletzungen schützt.   


„Wir behüten, was uns wertvoll ist.“

53 Fahrradfahrer starben 2014 in Baden-Württemberg bei Unfällen. Rund 60% der Verunglückten trugen keinen Helm. Dieser hätte in vielen Fällen die lebensgefährlichen Schädel-Hirn-Traumata verhindern können. 

„Schütze Dein BESTES.“

In einer Studie der Unfallforscher der Versicherer (GDV) wurden 543 Fahrradunfälle zwischen 2012 und 2013 mit 117 Todesopfern untersucht – diese trugen größtenteils keinen Helm. Rund die Hälfte der Verunglückten starb an ihren schweren Kopfverletzungen, dabei hätten viele von ihnen überleben können. Ein Fahrradhelm senkt das Risiko einer lebensgefährlichen Hirnblutung bei frontalem Kopfaufprall um bis zu 90 Prozent!  

„Vorbild sein!“

Immerhin 69% der Kinder zwischen 6 und 10 Jahren tragen einen Helm. Seien Sie als Erwachsener ein Vorbild!