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15.07.2019 Schauübungen im Park

Am 15.07.2019 fand erstmals eine Schauübung der beiden Kindergruppen des Jugendrotkreuzes statt. In drei Gruppenstunden hatten die motivierten Kinder sich Geschichten ausgedacht und geprobt. Ort der Veranstaltung war bei schönstem Wetter die Konzertmuschel im Schlösslepark in Kressbronn. Im Publikum waren Eltern, Geschwister, Omas, Opas und Passanten die zufällig dazu stießen.

Von kleineren Blessuren am Bein, einer Kopfplatzwunde, Präsentationen zum richtigen Absetzen eines Notrufes bis hin zur einer Herz Lungen Wiederbelebung zeigten die 6 bis 11 Jährigen Souveränität und vor allem Spaß an der Ersten Hilfe.

Nach den acht Notfallsituationen erfolgte ein gemütlicher Ausklang mit kleinen Häppchen und Getränken.

Weitere Bilder finden Sie hier.

02.07.2019 Dienstabend Einsatzgruppe

Am vergangenen Dienstag fand eine Einsatzübung der Einsatzgruppe statt. Simuliert wurde ein Verkehrsunfall, bei dem ein Lieferwagen in eine Kleingruppe von Fußgängern fuhr, bevor er von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Die Einsatzgruppe hatte die Aufgabe die Patienten zu sichten und zu kategorisieren und dann die vorhanden Ressourcen zielgerichtet einzusetzen. So konnten insgesamt sieben Patienten versorgt werden. Die leichtverletzten Patienten wurden hinter dem Einsatzfahrzeug gesammelt und betreut, während im Bereich vor dem Einsatzfahrzeug die schwerverletzten Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt wurden.Durch den Gruppenführer wurden umfangreiche Nachforderungen getätigt und entsprechende An- und Abfahrtswege definiert. Nach rund einer Stunde konnte die Übung beendet werden.

30.06.2017 Indienststellung und erster Einsatz mit unserem Einsatzfahrzeug

Unser Tiguan hat uns in den vergangenen zwei Jahren bereits zu 960 First Responder Einsätzen begleitet und immer sicher nach Hause gebracht!

Auch zwei Jahre nach Indienststellung möchten wir uns nochmals herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken, nur mit Ihrer Hilfe konnten wir die Fahrzeugbeschaffung realisieren.

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25.06.2019 Dienstabend bei der Feuerwehr Kressbronn

Am vergangenen Dienstabend waren wir bei den Kameraden der Feuerwehr zu Gast. Dort wurden wir zum Thema Brandschutz und Brandbekämpfung geschult. In theoretischen und praktischen Einheiten, z.B. mit dem Feuerlöscher, wurde unser Wissen aufgefrischt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei den Kameraden der Feuerwehr Kressbronn für die Gastfreundschaft und das Ausrichten der Veranstaltung.

19.06.2019 JRK Kressbronn nimmt an Zeltlager teil

Wie bereits berichtet waren Mitglieder des Jugendrotkreuzes in den vergangen fünf Tagen in Ratzenried auf einem Zeltlager. Vier Jugendrotkreuzgruppen (Tettnang, Friedrichshafen, Langenargen und Kressbronn) machten das Zeltlager, welches in dieser Form noch nie stattgefunden hatte, zu einem bunten und aufregenden Event. Alle Kinder und Jugendliche konnten sich kennenlernen und an einem breit gefächerten Programm teilnehmen. So fanden beispielsweise eine Schnitzeljagd, ein Spieleabend, Workshops und vieles mehr statt!

Den ausführlichen Artikel finden Sie hier.

Das JRK Kressbronn bedankt sich bei den anderen teilnehmenden Ortsvereinen und allen Helfern.  

15.06.2019 Badeunfälle vermeiden

Mit den hochsommerlichen Temperaturen beginnt am Bodensee die Badesaison. 

Um Badeunfälle zu vermeiden hat die Wasserschutzpolizei folgende einfache Tipps bereit gestellt:

► Kühlen Sie sich, insbesondere bei Hitze, vor dem Baden ausreichend ab!
► Gehen Sie nie ohne Begleitung oder Beobachtung Schwimmen und Baden!
► Schwimmen Sie nie außer Sichtweite anderer Badegäste und entfernen Sie sich nicht aus der Ufernähe!
► Schwimmen Sie innerhalb der ausgewiesenen Badezonen.
► Springen Sie bei unbekannten Tiefenverhältnissen nicht ins Wasser.
► Sollte sich ein Badeunfall oder ein medizinischer Notfall ereignen rufen Sie umgehend den NOTRUF 112!?

Quellen: SWR, Wasserschutzpolizei

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14.06.2019 Weltblutspendetag

Heute ist der Weltblutspendetag.

Viele Menschen sind Tag für Tag auf die lebensrettenden Bluttransfusionen angewiesen. Doch leider sind die begehrten Blutkonserven knapp. Deswegen wird heute auf dieses Problem aufmerksam gemacht und jeder kann etwas dagegen tun: Blut spenden!

Auch wir bieten drei mal im Jahr Blutspendenaktionen an.

Unsere nächste Aktion findet am 08.07.2019 in der Festhalle Kressbronn statt. Komm auch Du vorbei und werde ein Lebensretter!

02.06.2019 Grillunfälle, die stille Gefahr

In Deutschland kommt es jedes Jahr zu etwa 4 000 Grillunfällen, welche in vielen Fällen mit schwersten Brandverletzungen einher gehen. Die häufigste Unfallursache ist der unsachgemäße Umgang mit flüssigen Brandbeschleunigern. Wenn es zu einer Stichflamme kommt, dann können auch unbeteiligte Personen in der Nähe des Grills schwer verletzt werden. Deshalb haben wir Ihnen ein paar Tipps zusammengestellt.

Tipp 1: Der Notruf 112

Sollte es zu einem Grillunfall gekommen sein, veranlassen Sie umgehend einen Notruf über die 112. Der Mitarbeiter der integrierten Leitstelle kann dann umgehend die benötigten Rettungskräfte alarmieren und am Telefon zur ersten Hilfe anleiten. Verbrennungen im Gesicht, sowie großflächige Verbrennungen können für den Patient lebensbedrohlich sein. In den meisten Fällen verspürt der Patient nach kurzer Zeit starke Schmerzen.

Tipp 2: Flammen am Körper löschen oder ersticken

Brennende Kleidungsstücke müssen umgehend erstickt werden, in dem man Decken oder große Kleidungsstücke fest auf den Körper drückt, vom Kopf beginnend nach unten die Flammen ausstreichend. Verwenden Sie dazu keine Decken aus synthetischem Material. Der Brand kann auch mit Wasser gelöscht werden. Da die verbrannte Kleidung die Wärme speichert, sollte diese umgehend entfernt werden. Ist die Kleidung mit der Haut verklebt, dann um die Verklebung herum schneiden. 

Tipp 3: Verbrennungen nicht dauerhaft kühlen 

Großflächige Verbrennungen sollten nicht dauerhaft gekühlt werden. Kleinflächige Verbrennungen (bis zur Größe einer Hand) können kurzfristig mit Wasser gekühlt werden. Durch die Kühlung von großflächigen Verbrennungen kann es zu einer raschen Unterkühlung des Patienten kommen, deshalb sollte dies unterbleiben. Decken Sie die Verbrennungen steril ab, z.B. sind in jedem Verbandskasten hierfür sterile Kompressen oder Brandwundenverbandstücher vorgehalten. Mit einer Rettungsdecke soll ein Wärmeerhalt herbeigeführt werden. Niemals Öle, Salben, Mehl oder andere Hausmittel auftragen, dies führt zu erheblichen Wundheilungsstörungen.  

Tipp 4: Sorgen Sie für Sicherheit

Grillen Sie ausschließlich im Freien. Verwenden Sie nur feste Grillanzünder, gießen Sie niemals flüssigen Brandbeschleuniger auf die heißen Kohlen. Stellen Sie immer einen Eimer mit Löschwasser bereit. Achten Sie auf festen Stand des Grills, spielende und tobende Kinder könnten ihn umstoßen. Klären Sie Ihre Kinder altersgerecht über die Gefahren von offenem Feuer auf.

Wenn Sie sich den vierten Tipp zu Herzen nehmen, steht einem entspannten Wochenende nix mehr im Weg und Sie können ohne uns grillen...... 


Quelle: www.drk.de

30.05.2019  Jugendrotkreuzgruppenleiter besuchen Fortbildung

In den letzten vier Monaten besuchten zwei unserer Gruppenleiter eine Fortbildung zur Nachwuchskräftequalifizierung. Endprodukt der vergangenen Monate beziehungsweise der vier Blöcke war natürlich viel neues Wissen und ein Projekt, welches von den Gruppenleitern geplant und durchgeführt wurde. Hierbei stand die JRK Leitung beratend zur Seite. So erfolgte eine Vorstellung unseres Jugendrotkreuzes und des Juniorhelferprogramms auf dem Frühlingsfest der Parkschule. Die unterschiedlichen Ziele der Gruppenleiter (z.B. neue Mitglieder für das JRK gewinnen, die Etablierung des Juniorhelferprogramms) konnten dabei umgesetzt bzw. verwirklicht werden.

Herzlichen Glückwunsch an unsere beiden Gruppenleiter Sanel Cedic und Alex Klauser für das Bestehen der Fortbildung. 

Weitere Informationen zum Jugenrotkreuz finden Sie hier.

28.05.2019 Wo ist Mr. X? Dienstabend mal anders

Für die Teilnehmer am Dienstabend „Kommunikation über Funk“ gab es eine Überraschung, wer mit einer klassischen Funkübung gerechnet hatte, täuschte sich. Vorbereitet war eine Schnitzeljagd, bei der, die verschiedenen Trupps, Mr. X jagen mussten. Hierzu war es erforderlich, dass sich die einzelnen Trupps über Funk eng abstimmten, um so den jeweiligen Standort von Mr. X einzuschränken. Dazu mussten sich die Trupps im Kressbronner Ortsgebiet bewegen. Nach guten anderthalb Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

08.05.2019 Weltrotkreuztag

Heute vor 191 Jahren wurde Henry Dunant geboren. Auf seine Initiative hin wurde im Jahr 1863 das Rote Kreuz gegründet. Es ist die älteste internationale medizinische Hilfsorganisation und die einzige Organisation, die im humanitären Völkerrecht erfasst und als dessen Kontrollorgan genannt ist.* Anlässlich des Geburtstages von Henry Dunant wird jährlich am 8. Mai der Weltrotkreuztag begangen.  

*Text: DRK Landesverband Baden-Württemberg e.V.

25.04.2019 First Responder Fortbildung

Am vergangenen Donnerstag fand eine turnusmäßige First Responder Fortbildung statt. Die First Responder hatten dabei fünf Fallsimulationen abzuarbeiten, welche im ganzen Ortsgebiet verteilt waren. Zunächst war eine bewusstlose Person gemeldet, bei der Ankunft stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einem Herz-Kreislaufstillstand handelte. Die First Responder Helfer leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein und verwendeten hierbei u.a. einen automatischen externen Defibrillator (AED). Nach einer kurzen Nachbesprechung wurde das nächste Team zu einem anaphylaktischen Schock nach Wespenstich alarmiert und leitete an der Einsatzstelle die Patientenversorgung ein. Der nächste fiktive Einsatz führte die Helfer zu einem Ertrinkungsunfall in den Schlößlepark. Ein etwa 10-jähriges Kind war in den dortigen Teich gestürzt und konnte bereits von einem Ersthelfer gerettet und an Land gebracht werden. Die First Responder Helfer leiteten nach dem Feststellen eines Herz-Kreislauffstillstandes umgehend die Reanimation ein und betreuten im Anschluss den Ersthelfer. Bei einem gestürzten Fußgänger mussten die Helfer eine Fraktur versorgen. Zum letzten Übungseinsatz wurden die First Responder zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Ein Mannschaftstransportwagen des DRK kam von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum, dabei wurden die acht Insassen zum Teil schwerverletzt. Hier ging es darum, sich möglichst schnell einen Überblick über die große Anzahl an Verletzten zu machen und entsprechende Einsatzkräfte nachzufordern, sowie eine Erstsichtung durchzuführen.

16.04.2019 Dienstabend ABCDE - Schema

Beim letzten Dienstabend ging es um die Beurteilung und Untersuchung von Notfallpatienten. Zunächst wurde das theoretische Wissen der Helferinnen und Helfer aufgefrischt und im Anschluss konnte das Wissen in praktischen Übungen vertieft werden. Hierbei wurde das ABCDE – Schema intensiv trainiert. 

15.04.2019 Übung Verkehrsunfall mit der Freiw. Feuerwehr Kressbronn

An den vergangen zwei Montagen fanden jeweils Übungen zum Thema Verkehrsunfall statt, bei denen die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz intensiv geübt werden konnte. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall, bei dem ein PKW von der Straße abkam und an einem Hang zum stehen kam und ein weiterer PKW auf der Seite liegen blieb. Während die Feuerwehr die technische Rettung vorbereitete, wurde vom DRK die Sichtung eingeleitet und eine Patientenablage eingerichtet. Fiktiv wurde ein Großaufgebot an Rettungsdienstkräften nachgefordert und die Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes an der Einsatzstelle erstversorgt. Wir bedanken uns bei der Freiw. Feuerwehr Kressbronn für die Einladung zu diesen beiden Übungen. 

02.04.2019 Dienstabend Reanimation

Bei unserem letzten Dienstabend ging es um die Maßnahmen bei einem Herz-Kreislaufstillstand. Anknüpfend an den vorherigen Dienstabend „Airwaymanagement“ wurden die Grundlagen des Atemwegsmanagement vertieft und in praktischen Fallsimulationen trainiert. Die Herzdruckmassage sowie der Einsatz eines Automatischen Externen Defibrillators (AED) wurden ergänzend trainiert, so dass unsere Helferinnen und Helfer wieder auf dem neuesten Stand sind. Nur durch regelmäßiges Training kann eine Handlungssicherheit herbeigeführt werden, deshalb empfehlen wir die regelmäßige Teilnahme an einem Erste Hilfe Kurs. Unser Kursangebot findet Sie unter folgendem Link.

26.03.2019 Dienstabend der Einsatzgruppe

Beim Dienstabend der Einsatzgruppe ging es schwerpunktmäßig um das Thema Strom und Beleuchtung. Hierzu wurden die verschiedenen Stromaggregate, Beleuchtungsmittel und Beleuchtungsmöglichkeiten aufgebaut und intensiv beübt. Auch das SAN-Zelt wurde dabei aufgebaut. Im SAN-Zelt wurde, passend zum Thema, auch eine Beleuchtung installiert, um auch bei Dunkelheit autark das Zelt betreiben zu können. Die verschiedenen Einrichtungs- und Ausstattungsmöglichkeiten wurden ebenfalls besprochen. 

23.03.2019 DRK-Helfertag in Friedrichshafen

Am letzten Samstag sind unsere Helferinnen und Helfer der Einladung des DRK-Kreisverband Bodenseekreis e.V. nach Friedrichshafen gefolgt. Der einmal im Jahr stattfindende Fortbildungstag wurde in diesem Jahr im Berufsschulzentrum abgehalten. Rund 130 aktive Helferinnen und Helfer der verschieden Ortsvereine konnten an verschiedenen Workshops teilnehmen und so ihr Wissen erweitern und auffrischen. Neben den klassischen Rotkreuzthemen wie Hygiene, Blutspende Atemwegsmanagement, Tauchunfälle, das humanitäre Völkerrecht, Dokumentation und realistischer Unfalldarstellung wurden auch fachübergreifende Themen wie Gefahrgutunfälle durch die Feuerwehr, sowie Sonder- und Wegerecht, wie auch Amok- und Terrorlagen durch die Polizei angeboten. Wir bedanken uns bei dem DRK-Ortsverein Friedrichshafen für die Verpflegung und beim DRK-Kreisverband Bodenseekreis für die Vorbereitung und selbstverständlich bei allen Referentinnen und Referenten. 

19.03.2019 Fortbildung bei der Feuerwehr Kressbronn

Am vergangenen Dienstag nahmen wir an einer Fortbildung teil, die gemeinsam mit der Feuerwehr Kressbronn und der DRK Rettungswache Kressbronn veranstaltet wurde. An mehreren Stationen wurde uns die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst bei der technischen Rettung gezeigt. Diese kommt beispielsweise dann zum Einsatz, wenn Personen, zum Teil liegend, mit der Drehleiter aus einem Gebäude gerettet werden müssen. Aber auch andere Techniken zur Personenrettung aus großen Höhen und Tiefen wurden demonstriert und geschult, sowie der Umgang mit verschiedenen Tragen und Immobilisationsmöglichkeiten.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Kollegen der Feuerwehr Kressbronn bei der Organisation der Fortbildung.

12.03.2019 Dienstabend Airway Management

Beim letzten Dienstabend ging es um das Themengebiet Airway. Das Referentenduo Julian Kessler vom DRK Meersburg und Dominic Härle vom DRK Kressbronn frischten das Wissen der Helferinnen und Helfer zunächst durch einen kurzweiligen Theorieteil auf, bevor es zum Praxisteil überging. Im Praxisteil wurden einfache Maßnahmen in verschiedenen Eskalationsstufen in Kleingruppen trainiert. Zunächst ging es darum „nur“ mit den eigenen Händen tätig zu werden. Dabei wurde das Überstrecken des Kopfes, der Esmarch-Handgriff wie auch der chin lift geübt. In der nächsten Eskalationsstufe kamen dann Hilfsmittel wie der Wendl-Tubus und der Guedeltubus zum Einsatz. Bei der Masken-Beutel-Beatmung wurde intensiv sowohl der C-Griff wie auch der Doppel-C-Griff von den einzelnen Helferinnen und Helfer trainiert um eine bessere Handlungssicherheit zu erreichen. Im Anschluss wurde noch die Assistenz bei der endotrachealen Intubation sowie bei der Verwendung des Larynxtubus besprochen. Wir möchten uns bei den beiden Referenten für den gelungenen Dienstabend bedanken.

09.03.2019 Jahreshauptversammlung 

Zur Jahreshauptversammlung begrüßte der 1. Vorsitzende, Jens Wartenberg am 09.03.2019 zahlreiche Mitglieder und Gäste im Gasthaus „zur Kapelle“. Neben den Vertretern des Kreisverbandes und den benachbarten Ortsvereinen, waren auch zahlreiche kommunalpolitischen Gäste des Gemeinderates sowie der Bürgermeister der Einladung gefolgt. Auch der Kommandant der Feuerwehr Kressbronn konnte als Gast begrüßt werden. In seinem Jahresbericht 2018 legte Wartenberg dar, was an Vorstandsarbeit im vergangenen Berichtsjahr erbracht wurde. Im Bericht der Bereitschaft konnte Bereitschaftsleiter Alexander Wolf den Anwesenden einen Einblick in die Aktivitäten der Bereitschaft geben. Insgesamt wurden im letzten Jahr rund 12 000 Stunden gemeinnütziger Arbeit dokumentiert, schmunzelnd stellte er jedoch fest, dass von den einzelnen Helferinnen und Helfern nicht alle Stunden dokumentiert werden, sodass die tatsächlich erbrachten Stunden deutlich höher liegen. Sowohl in der Aus- und Fortbildung, sowie bei den Einsatzdiensten wurden zahlreiche Stunden abgeleistet. Als besonders lobenswert stellte er den Ausbau eines gebrauchten Einsatzgruppenfahrzeuges heraus, welcher mit viel Engagement in Eigenregie durchgeführt wurde, sodass das gebraucht gekaufte Fahrzeug letztes Jahr in Dienst gestellt werden konnte. Auch die durchgeführten Blutspendeaktionen wurden jeweils mit zahlreichen Helfern der Bereitschaft unterstützt. Als prekär stufte Wolf die derzeitige räumliche Situation ein. Die Räumlichkeiten im Untergeschoss des Turnvereinsheims wurden auf den Bedarf von 1983 abgestimmt und entsprechen nicht mehr den derzeitigen Bedürfnissen. Sowohl bei Ausbildungsveranstaltungen ginge der Platz aus, aber auch bei Einsätzen stehen den Helferinnen und Helfern keine Umkleideräume zur Verfügung. Die Helferinnen und Helfer müssten sich im Einsatzfall auf dem Flur umziehen, erklärte Wolf. Auch für Ausrüstung und Material stehen derzeit keine ausreichende Lagermöglichkeiten zur Verfügung. So stehe das Einsatzgruppenfahrzeug derzeit im Freien. Hier werde aber derzeit schon mit der Gemeindeverwaltung an einer Lösung gearbeitet, um das Fahrzeug in einer Garage unterstellen zu können. Die Aktivitäten der First Responder Gruppe wurden durch den Leiter Jens Wartenberg erläutert. Hierbei stellte er fest, dass durch die Stationierung des Rettungswagens am Standort Kressbronn die Einsatzzahlen nur um rund 20% rückläufig waren, die First Responder im Jahr 2018 zu 444 Einsätzen ausrücken mussten und dabei 407 Patienten versorgt haben. Um die Komplexität des First Responder Dienstes darzulegen, stellte Wartenberg einen Einsatz vor, bei dem die First Responder Helfer zu einem Verkehrsunfall gerufen wurden, bei dem ein Zug einen PKW erfasst hatte und die Kressbronner Helfer mit rund 100 weiteren Einsatzkräften im Einsatz waren. Im Bericht des Jugendrotkreuzes erläuterte die Jugendleiterin Franziska Haas die Jugendarbeit im Ortsverein. In drei Gruppen werden die Kinder- und Jugendlichen vom sechsten Lebensjahr an langsam und spielerisch an die Rotkreuzarbeit herangeführt. Auch in Kooperation mit der Nonnenbachschule konnten über 30 Juniorhelfer ausgebildet werden. Im Anschluss an den Bericht der Jugendleiterin stellte der 1. Vorsitzende klar, dass die Jugendarbeit eine der tragenden Säulen in der Kressbronner Rotkreuzarbeit darstellt und die Jugendleitung stets jede mögliche Unterstützung von der Vorstandschaft erhält. Im Kassenbericht wurden die Einnamen und Ausgaben dargelegt und vom Kassenprüfer Herr Schönwetter wurde die ordnungsgemäße Buchführung bescheinigt. Herr Schönwetter empfahl der Versammlung die Vorstandschaft zu entlasten, dies geschah anschließend einstimmig. Nach dem Kassenbericht standen Neuwahlen auf dem Programm. Bürgermeister Daniel Enzenperger ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, als Wahlleiter die anstehenden Vorstandswahlen zu leiten. Zuvor richtete er noch das Wort an die Anwesenden. In seinen Ausführungen lobte er das Engagement der einzelnen Helferinnen und Helfer, sowie die gute Leitungsarbeit von Bereitschaftsleitung und Vorstandschaft. Für die prekäre räumliche Situation sicherte er den Mitgliedern zu, dass die Gemeindeverwaltung hier aktiv bei der Lösungssuche unterstützen werde. Als ersten Schritt habe die Gemeindeverwaltung bereits im Haushalt 2019 Mittel bereitgestellt, um für das Einsatzgruppenfahrzeug gemeinsam mit dem Ortsverein eine Garage bauen zu können. Des Weiteren stellte er mittel- bis langfristig eine mögliche Nutzung des jetzigen Feuerwehrgerätehauses in Aussicht. Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen wurden jeweils bei eigener Enthaltung von den Anwesenden somit einstimmig gewählt: Jens Wartenberg als 1. Vorsitzender, Georg Gierer als 2. Vorsitzender, Gabriele Müller als Schatzmeisterin, Dr. Petra Weise als Bereitschaftsärztin, Mirjam Burkhart als Schriftführerin und Moritz Jilge als Besitzer. Ergänzt wird die Vorstandschaft kraft Amtes durch die Bereitschaftsleitung Carola Scheller, Alexander Wolf, Katharina Lang, Kai Eberding, sowie den JRK Leitern Simon Schneider, Franziska Haas und dem Ausbildungsleiter Hubert Mayer. Als Ablschussprüfer wurde Herr Schönwetter von den Anwesenden gewählt. Für die Kreisversammlung wurden sechs Delegierte sowie sechs Stellvertreter gewählt. Die frisch gewählte Schatzmeisterin stelle der Versammlung den Haushaltsplan für 2019 vor, dieser wurde einstimmig angenommen. Für 5-jährige Tätigkeit geehrt wurde Vanessa Feuerer, für 15-jährige Tätigkeit der Bereitschaftsleiter Alexander Wolf und für 45-jährige Tätigkeit Anneliese Ferstl. Jens Wartenberg bedankte sich bei allen Jubilaren und überreichte jeweils ein kleines Präsent. Durch die Neuwahlen sind auch einige Vorstandmitglieder ausgeschieden. Auch bei ihnen bedankte sich Wartenberg für das Engagement der letzten Jahre, sie konnten mit einem kleinen Präsent entlassen werden. Unter dem Tagesordnungspunkt Neueintritte in die Bereitschaft konnten fünf Kameradinnen und Kameraden vorgestellt werden. Zum Schluss der Veranstaltung ergriff der Präsident des DRK-Kreisverbandes Bodenseekreis e.V. das Wort und lobte die Arbeit des Ortsvereines und bedankte sich für die Zusammenarbeit. Joachim Kruschwitz stellte in seinem kurzweiligen Vortrag die Arbeit des Kreisverbandes vor. Wartenberg gab das Lob an den Präsidenten zurück und freute sich bereits über den sechsten Besuch des Präsidenten in Folge, was aus seiner Sicht die Wertschätzung des Kreisverbandes widerspiegelt. Gegen 21 Uhr konnte die Versammlung durch den Vorsitzenden geschlossen werden, anschließend erfolgte noch ein frohes und kameradschaftliches Zusammensitzen.

vordere Reihe v.l.n.r: Jens Wartenberg,Carola Scheller, Katharina Lang, Franziska Haas, Anneliese Ferstl, Mirjam Burkhart.

hintere Reihe v.l.n.r: Dr. Petra Weise, Moritz Jilge, Kai Eberding, Alexander Wolf, Gabriele Müller, Georg Gierer.

24.02.2019 Fasnetsumzug in Kressbronn

Beim heutigen Fasnetsumzug waren wir mit rund 20 Helferinnen und Helfern im Einsatz. Neben dem Einsatzzelt im Friedhofweg wurden mehrere Posten entlang der Strecke bereitgehalten. Insgesamt vier Fahrzeuge sicherten den Zug ab. Die First Responder waren in Bereitschaft und mussten während dem Umzug zu zwei Notfall- bzw. Notarzteinsätzen ausrücken.

Wir bedanken uns bei der Wasserwacht Nonnenhorn für die personelle Unterstützung.

Wahl der neuen Bereitschaftsleitung

Am 18. Januar haben wir auf unserer jährlichen Bereitschaftsversammlung eine neue Bereitschaftsleitung gewählt. Kreisbereitschaftsleiter Manfred Sonntag und unser erster Vorsitzender Jens Wartenberg dankten der bisherigen Bereitschaftsleitung für ihre guten Dienste und die gute Zusammenarbeit.

Einstimmig wiedergewählt wurde Alexander Wolf (re.) zum Bereitschaftsleiter.
Neu in die Leitung der Bereitschaft (im Bild von rechts) wurden Carola Scheller (Bereitschaftsleiterin) sowie Kai Eberding und Katharina Lang (stv. Bereitschaftsleiter/in) gewählt.

Verdientes DRK-Mitglied erhält Goldene Ehrennadel der Gemeinde Kressbronn

Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Gemeinde Kressbronn wurde unser Kamerad Hubert Mayer für sein langjähriges Engagement in der Rotkreuzarbeit, auch über die Gemeindegrenzen hinaus, mit der goldenen Ehrennadel der Gemeinde Kressbronn ausgezeichnet.

Helfen, ohne zu fragen wem! (Henry Dunant 1828-1910)

Seit seinem Eintritt ins Jugendrotkreuz im Jahr 1976 und den Übertritt in die Bereitschaft 1980 engagiert er sich bis heute in außerordentlicher Weise ehrenamtlich für das Deutsche Rote Kreuz und dessen Grundsätze.

Nach einer Erste-Hilfe Ausbildung im Roten Kreuz und einer Sanitätsausbildung bei der Bundeswehr war er auch als Transportsanitäter im Rettungsdienst tätig. Im Jahr 1984 ließ er sich zum Ausbilder für Erste Hilfe fortbilden, kurz darauf folgte die Ausbildung zum Sanitätsausbilder. Neben seiner Tätigkeit als Ausbildungsleiter ist er seit Jahrzehnten als Blutspendebeauftragter im Ortsverein tätig und war im Jahr 2001 Mitbegründer unserer First-Responder Gruppe die er auch mit leitete. Trotz dieser umfangreichen Tätigkeiten waren für ihn die Teilnahme an Sanitätsdiensten, die Mitarbeit in der Unterstützungsgruppe Feuerwehr und viele organisatorische Tätigkeiten nie der Rede wert. Stets im Kontakt mit der ortsansässigen Bevölkerung zeigte er sich immer als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Rotkreuzarbeit.

In diesem Sinne möchten wir uns recht herzlich bei unserem Kameraden Hubert Mayer für sein langjähriges und vielfältiges Engagement bedanken. Wir wünschen uns, dass uns deine Energie noch lange erhalten bleibt!

Alexander Wolf, Bereitschaftsleiter DRK-Orstverein Kressbronn a.B. e.V.

Jahresbilanz 2018: 444 Einsätze für die First-Responder

Rund 6.550 Dienststunden und 444 Einsätze – hinter den 14 ehrenamtlichen Helfern der First-Responder Kressbronn liegt wieder ein einsatzreiches Jahr. Im Vergleich zum Vorjahr (555 Alarme) sank das Einsatzaufkommen um 20%.

zur vollständigen Einsatzstatistik

Am häufigsten wurden die Helfer zu internistischen Erkrankungen (Atemnot, Herzinfarkt, …) gerufen. Chirurgische Einsätze (Wunden, Knochenbrüche, Stürze) zählen zu den zweithäufigsten Alarmierungsstichworten. Die Zahl der Verkehrsunfälle sank auf 29 Alarmierungen. In drei Fällen begannen die First Responder mit einer Reanimation.

Insgesamt versorgten die Kressbronner Helfer 407 Patienten, darunter 44 Kinder. Diese Zahl liegt unter der Zahl der Alarmierungen, da bei Brandeinsätzen (9), beim Auslösen einer Brandmeldeanlage (16), beim Einsatz als Zubringer des Rettungshubschrauber-Notarztes zur Einsatzstelle (4) und bei Fehleinsätzen (27) keine Patienten zu versorgen waren.  

In Folge der Stationierung eines Rettungswagens in Kressbonn, welcher von 7 bis 19 Uhr verfügbar ist, verlagerte sich das Einsatzaufkommen der First-Responder deutlich auf die Abendstunden. Eine Besetzung des First-Responders bleibt dennoch auch am Tage sinnvoll, um für Notfälle verfügbar zu sein, die geschehen während der Kressbronner Rettungswagen gerade an einem anderen Einsatz gebunden ist. Durch ein anderes Alarmierungsverfahren weitete sich das Einsatzgebiet der First-Responder auch über die Gemeindegrenzen von Langenargen und Kressbronn aus. Dabei wird die Position aller Rettungsmittel mittels GPS erfasst und das nächstgelegene Fahrzeug alarmiert. 

Im primären Einsatzgebiet entfielen 255 Einsätze auf die Gemeinde Kressbronn und 144 Einsätze auf die Gemeinde Langenargen. Von 7 auf 36 Einsätze stieg die Zahl der Alarmierungen, welche die First-Responder außerhalb des regulären Einsatzgebiets nach Tettnang, Eriskirch, Meckenbeuren und Friedrichshafen führten.

Das Team der First Responder besteht rein aus ehrenamtlichen Helfern. Bei einem medizinischen Notfall in Kressbronn oder Langenargen erfolgt eine zeitgleiche Alarmierung mit dem Rettungsdienst. Bis zu deren Eintreffen können durch die First-Responder bereits lebensrettende Maßnahmen eingeleitet und eine Lagemeldung an die Rettungsleitstelle abgegeben werden.