24.10.2018 Gemeinsame Gruppenstunde zum Thema Sucht und Drogen

Am Mittwoch war die Gruppe drei zu Gast beim JRK in Tettnang. In der gemeinsamen Gruppenstunde wurden mit Yvonne von der Suchtberatung Friedrichshafen die Themen Sucht und Drogen aufgearbeitet. Zuerst erzählte Yvonne von ihrer Arbeit, dann wurden einige Fragen der Jugendlichen beantwortet. Im Anschluss sollten die Jugendlichen feststellen ob Aussagen, wie z. B. „Illegale Drogen sind schlimmer als legale Drogen.“, wahr oder falsch sind. Außerdem wurden Argumente für bzw. gegen die jeweiligen Aussagen gefunden. Danach bekam jeder eine Karte mit einer Verhaltensbeschreibung und sollte das jeweilige Verhalten den Schlagwörtern Genuss, Missbrauch und Sucht zuordnen. Dabei wurde deutlich, dass der Weg vom Missbrauch zur Sucht nicht weit ist. Danach lernten die Jugendlichen die sechs Merkmale einer Sucht kennen. Dazu zählt beispielsweise, dass bei Verzicht Entzugserscheinungen auftreten, andere Interessen immer unwichtiger werden oder über einen längeren Zeitraum nicht auf das Suchtmittel verzichtet werden kann. Um wirklich von einer Sucht sprechen zu können, müssen mindestens drei Merkmale zutreffen. Zum Schluss ließen die JRKler den Abend mit einigen Snacks gemeinsam ausklingen.

Vielen Dank an das JRK Tettnang und Yvonne für die Einladung und den interessanten und kurzweiligen Abend.

22.10.2018 Besuch beider Kindergruppen bei der Feuerwehr Kressbronn

Beide Kindergruppen des Jugendrotkreuzes besuchten am vergangenen Montag die Feuerwehr Kressbronn. Nach einer kurzen Einführung, was es bei einem Brand zu beachten gibt und wie richtig gehandelt wird, erfolgte die Abfrage des Notrufs. Unsere Kids kannten natürlich die 5 W`s, welche beim Absetzen eines Notrufes von Bedeutung sind.

Danach erfolgte eine kurze Besichtigung des Gebäudes. Einsatzklamotten konnten in der Umkleidekabine anprobiert und begutachtet werden. Der Weg führte schließlich in die Fahrzeughalle, wo alle Einsatzfahrzeuge besichtigt wurden. Es wurde durchgesprochen, welches Einsatzfahrzeug für welche Einsätze genutzt wird. Auch das Einsatzmaterial wurde erklärt. Die Kinder durften sogar selbst hinter das Steuer – natürlich ohne Schlüssel.

Als Highlight des Abends galten die zwei Schauübungen der Feuerwehr. So wurde beispielsweise vorgeführt, was mit einer Deoflasche im Feuer passiert. Die Kinder waren verblüfft, welchen lauten Knall eine erhitzte Deoflasche auslösen kann.

Das Jugendrotkreuz bedankt sich nochmals bei den Kameraden der Kressbronner Feuerwehr für den sehr interessant gestalteten Abend!

08.10.2018  Neues Einsatzfahrzeug von den Jüngsten auf Herz und Nieren getestet

In der vergangen Gruppenstunden am Montag haben sich die jüngsten aus unserem Ortsverein das neue Einsatzgruppenfahrzeug angeschaut. Nach langem Warten und vielen Stunden harter Arbeit einiger Mitglieder unserer Bereitschaft durfte nun das Fahrzeug begutachtet und getestet werden. Die Mitglieder der Gruppe 1 bekamen von Moritz Jilge und Katharina Lang erklärt, für welche Einsätze das Fahrzeug genutzt wird und was sich alles darauf befindet. Die Kinder hörten gespannt zu und können es kaum erwarten auch Teil dieser Einsatzgruppe zu werden, die zum Einsatz kommt, wenn mehrere Menschen verletzt werden. Jede Schublade, jeder Schalter, einfach alles über Hygienevorrichtungen, Tragen, Stromaggregaten bis hin zum Sanitätsmaterial durfte getestet werden. Einige durften unter Aufsicht den Generator starten um den Powermoon (Ballonartige Leuchte) mit Strom zu versorgen. Nach dem alles getestet und für „COOL“ empfunden wurde, musste natürlich auch die Fahrerkabine ausprobiert werden. Und das geht natürlich nur bei einer Testfahrt. Also hieß es in kleinen Gruppe rein ins Fahrzeug und eine Runde mit Andreas Pinther drehen. Die Gesichter der strahlenden Kinder als sie von ihrer Probefahrt zurück kamen, hieß wohl: Das Fahrzeug hat den Test bestanden und darf in den Einsatz. Die Gruppenleitung möchte sich nochmal rechtherzlich bei Katharina Lang, Moritz Jilge und Andreas Pinther bedanken, dass den Kinder alles so toll gezeigt und erklärt wurde.

08.10.2018  Kinder lernen realistische Notfalldarstellung kennen

Am Montag, den 8. Oktober stand zum 1. Mal nicht das versorgen von Wunden und Verletzungen im Vordergrund, sondern das präparieren und schminken von Verletzungen.

Damit realitätsnah geübt werden kann, wird oft die Realistische Notfall Darstellung (RND) eingesetzt. Hierbei wird mit verschiedenen Materialien und Requisiten ein Notfall so realistisch wie möglich dargestellt.

Am Anfang der Jugendrotkreuzgruppenstunde erfolgte eine kurze Einführung. Welche Materialien werden benötigt, worauf muss besonders geachtet werden und wer setzt die RND ein.

Nach Besichtigung unseres Koffers und seinem Inhalt konnten die Kinder in Stationsarbeit verschiedene Wunden schminken und sich mit dem Material vertraut machen.

Zum Einen wurde eine Verbrennung dargestellt, zum Anderen eine Schnittverletzung (bei manchen auch mit Fremdkörper – Glasscherbe). Besonders aufregend war für die Kinder das Einsetzen des Kunstblutes.

Und wer noch wollte, durfte seine Verletzung verbinden lassen. So konnte diese Zuhause auch nochmals begutachtet werden.

30.09.2018  Hüttenwochenende des JRK

Mitglieder der Gruppe 3 und deren Betreuer verbrachten das Wochenende auf einer Hütte in Österreich. Beginn war am Freitag um 15 Uhr. Gemeinsam wurden die Fahrzeuge bepackt und die Fahrt ins ca. eine Stunde entfernte Langenegg angetreten. Dort angekommen erfolgte zu aller Erst die Zimmereinteilung und das Ausstatten der Küche mit Lebensmitteln für die nächsten zwei Tage. Nach der Arbeit hieß es erst einmal die Abendsonne und die ländliche Idylle genießen. 
Bei einem gemeinsamen Abendessen mit heizendem Kachelofen wurde sich wild unterhalten und der Abend genossen. Daraufhin wurde das Spiel „Werwolf“ zum Hauptbestandteil des Abends. 
Nach wenigen Stunden Schlaf, bereitete das Frühstücksteam das Frühstück. Von den hauseigenen Hühnern, die sich im Keller befanden wurden die frisch gelegten Eier von uns verspeist.
Ein Lunchpaket wurde gepackt und mit guter Stimmung machten wir uns auf den Weg zum Golm. Dort wanderten wir eineinhalb Stunden den Berg hinauf. Oben angekommen umrundeten wir den Stausee, genossen die Sonnenstrahlen und machten eine Vesperpause. So lang und mühevoll der Aufstieg auch war, so schnell war unser Abgang. Mit der Sommerrodelbahn flitzten wir die 2,6 Kilometer lange Strecke zurück ins Tal – ein Highlight für alle!

Wieder bei der Hütte angekommen unternahmen einige JRK`ler kleinere Ausflüge und erkundeten die Umgebung. Andere wiederum backten für die Gruppe Pizza oder ruhten sich aus. 
Gegen Abend heizten wir den Grill an und es wurde zusammen gegessen. Der Abend wurde von allen noch genutzt. Egal ob gemütlich an der Feuerstelle, in einem der Gemeinschaftsräume oder lachend auf dem Zimmer. Alle zusammen hatten sichtlich Spaß dabei. Auch spät am Abend wurde erneut zusammen gespielt. 
Mehr oder weniger ausgeschlafen erfolgte nach dem Frühstück am Sonntag eine kleine Aufräumaktion der Hütte. Dann hieß es leider schon wieder Abschied nehmen.
Hinter uns lagen 3 gemeinsame, entspannte und lustige Tage!

16.09.2018  JRK präsentiert sich auf dem Straßenfest

Am 16.09.2018 zeigte das JRK sein Können. Mit 2 realistisch nachgestellten Notfällen präsentierte sich unser Jugendrotkreuz auf dem Straßenfest.
In diesem Artikel beschreiben unsere Helfer, um welche Einsatzszenarien es sich handelte.
Bei der ersten Schauübung auf dem Straßenfest, fanden wir als Helfer folgende Situation vor: Einen bewusstlosen Patienten mit einer stark blutenden Schnittwunde am Unterarm, welcher vor unserem Eintreffen (aufgrund des Blutverlustes) bewusstlos wurde. Nach dem Ansprechen des Patienten erfolgte eine Vitalzeichenkontrolle. Danach überprüften wir die Atmung, legten den Patienten in die Stabile Seitenlage und versorgten die stark blutende Schnittwunde am Unterarm. Währenddessen warteten wir auf den alarmierten Rettungswagen.

Nach einer kurzen Pause für die Helfer zeigten wir eine zweite Schauübung. Dort ergab sich folgendes Unfallszenario: Eine regungslose Person ohne Puls und ohne Atmung. Nach dem Ansprechen und der Überprüfung der Vitalfunktionen, begannen wir mit der Reanimation. Die Reanimation besteht aus 30× drücken und 2× beatmen. Hierbei wird ein Defibrilator eingesetzt. Der Defibrilator macht in regelmäßigen Abständen eine Analyse, welche unteranderem für einen Helferwechsel genutzt wird. Hierbei darf der Patienten nicht berührt werden.

Nach einer Übergabe an den Rettungsdienst, wurde die Übung beendet.
Jens Wartenberg moderierte während den Übungen unseren Ablauf und die Arbeitsschritte.
Uns hat es viel Spaß gemacht! Wir freuen uns auf die nächsten Übungen!
Antonia & Corinna (JRK-Mitglieder)

Vielen Dank an unsere beiden JRK Mitglieder, welche vor dem großen Publikum ihr Können bewiesen haben. Zusätzlich ein Dankeschön an Jens Wartenberg, der die Moderation übernommen hat.
Zudem möchten wir uns bei Herr Burkhart bedanken, welcher die Soundanlage zur Verfügung gestellt hat.

15.09.2018  Arbeitsintensiver Monat - nicht nur für Mitglieder der Bereitschaft

Im vergangenen September standen viele Veranstaltungen, welche eine sanitätsdienstliche Absicherung bedurften, an. Auch Mitglieder des Jugendrotkreuzes unterstützen die Bereitschaft hierbei.
Angefangen mit dem internationalen Bodenseemarathon. Hier half das JRK beim Aufbau des Sanitätszeltes und richtete die Behandlungsplätze ein. 
Während des Dienstes wurden somit einige Läufer durch das JRK mitbetreut. Das Messen der Vitalparameter, die Patientendokumentation und kleinere Verbände waren Tätigkeiten des JRKs. 
Ein Tag darauf sicherte das Jugendrotkreuz das Straßenfest ab. An unserem Infostand konnten sich Interessierte Erste Hilfe Maßnahmen, wie beispielsweise die Reanimation, zeigen lassen und selbst üben. Kinder wurden mit Luftballons versorgt und andere wiederum über die unterschiedlichen JRK Gruppen informiert.
Eine Woche später waren unsere JRK`ler beim Blutspenden aktiv.

01.08.2018  Rundum sicher - Jugendrotkreuzler erhalten Einsatzhelme

Vollständig ausgestattet waren unsere JRK`ler noch nicht. Nun erreichte uns je doch eine Spende von Einsatzhelmen, wodurch sich dies änderte.

Da unser JRK auch bei Großveranstaltungen, wie z.B. dem Marathon und an Übungen z. B. mit der Feuerwehr teilnimmt, sind diese gut investiert.  

Die Helme wurden von der Firma Wolf gespendet.

Die JRK`ler bedanken sich recht Herzlich bei der Firma Wolf!

18.06.2018 Gruppenstunde mal anders:
Übung beider Kindergruppen mit der Bereitschaft

Unsere beiden Kindergruppen durften am vergangen Montag, bei herrlichem Sonnenschein, mit Mitgliedern der aktiven Bereitschaft gemeinsam üben.

Thema der Gruppenstunde war das Retten von verletzten Personen mittels verschiedener Tragen.

Die Kinder konnten an verschiedenen Stationen in kleinen Gruppen den Umgang mit einer Trage erlernen.

So wurde an Station 1 erstmal erklärt, für was eine Trage überhaupt verwendet wird, wie und wer die Kommandos gibt und welche Stolperfallen der Helfer vermeiden soll. Danach wurde gleich tatkräftig geübt und sämtliche Kinder mit der Trage durchs Gelände transportiert. An den anderen beiden Stationen konnte man das Tragetuch und die Vakuummatratze in Verbindung der Schaufeltrage ausprobieren.

Das Highlight der Gruppenstunde war natürlich die Vakuummatratze. Da hatte jeder die Möglichkeit sich einmal reinzulegen und aufstellen zu lassen.

(Die Vakuumatratze ist eine spezielle Trage, die bei Verletzungen der Wirbelsäule angewendet wird. Diese Matratze passt sich dem Körper an, sodass sich der Verletzte nicht mehr bewegen kann.)

Zum Schluss wurde mit allen Kindern und Gruppenleiter, sowie der Bereitschaft ein Abschlussspiel gespielt.

Danke an die Helfer, der aktiven Bereitschaft, die sich die Zeit genommen haben, den Kinder alles zu erklären und Danke an den OV Tettnang, welcher uns die Tragen zur Verfügung gestellt hatte.

Weitere Bilder finden Sie in der Galerie.

11.06.2018 Übung mit der Feuerwehr

Am vergangenen Montag probte die Jugend der Feuerwehr Kressbronn und des Jugendrotkreuzes anhand eines realistisch nachgestellten Verkehrsunfalls für den Ernstfall. Ein Fahrzeug mit fünf Insassen war von der Straße abgekommen und alle mussten gerettet werden. Die Jugendfeuerwehr befreite die teilweise eingeklemmten Personen aus dem Auto. Nach der Rettung übernahm ein Tragetrupp (bestehend aus 2 JRK`lern und 2 Jugendfeuerwehrlern) den Patienten und transportierten ihn aus dem Gefahrenbereich, wo dieser dann medizinisch versorgt wurde. Hand in Hand wurden innerhalb einer Stunde alle Insassen befreit und medizinisch versorgt. 

Beobachtet wurde der realistisch nachgestellte Verkehrsunfall von den Gruppenleitern der Feuerwehr und des Roten Kreuzes. Zudem hatten die 15 Kinder der kleineren Gruppen die Möglichkeit live dabei zu sein und sahen zum ersten Mal, wie eine gute Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rotem Kreuz wirklich aussieht.

Zwei Kinder der Kindergruppe hatten die Möglichkeit einen leicht Verletzten zu betreuen und konnten so erste Einsatz-erfahrungen sammeln.

Die Jugendrotkreuzgruppenleitung bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Kressbronn.

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06.04.2018 Neue JRK Gruppe

Kids und Eltern aufgepasst!

Ab dem 7. Mai 2018 wird es eine neue, weitere JRK Gruppe geben! Wir haben eine neue Einteilung vorgenommen, so dass es kleinere Gruppen und andere Altersspannen sind!

Gruppe 1 (6-9 Jahre) 17.30 - 18.30 Uhr, an den ungeraden Montagen 

Gruppenleiter: Carola Scheller, Daniel Bollinger 

Gruppe 2 (10-12 Jahre) 18.45 - 19.45 Uhr, an den ungeraden Montagen

Gruppenleiter: Simon Schneider, Carola Scheller

Gruppe 3 (12-16 Jahre) 19.00 - 20.30 Uhr, an den geraden Montagen

Gruppenleiter: Simon Schneider, Franziska Haas

04.04.2018  DRK bildet Juniorhelfer aus

An der Nonnenbachschule in Kressbronn gibt es von nun an „kleine Retter“ in den Pausen. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Jugendrotkreuz Kressbronn wurden zehn 3. Klässler in 4 Unterrichtseinheiten rund um das Thema Erste Hilfe ausgebildet. Die Kinder konnten ihre Fragen stellen und übten an nachgestellten Notfallsituationen zum Beispiel die stabile Seitenlage, Verbände und dem Umgang mit Verletzen. Ziel der Zusammenarbeit ist es einen Sanitätsdienst von den Schülern in den Pausen zu gewährleiten. Verletzt sich ein Schulkind auf dem Pausenhof, kommen zwei Juniorhelfer (die mit Warnwesten erkennbar sind) mit der von der Schule zu Verfügung gestellten Rettungstasche und versorgen den Verletzten. Ist es ein größerer medizinischer Notfall wird der 2. Helfer die Pausenaufsicht informieren und gegebenenfalls einen Notruf absetzen. Durch die erstmals neu ausgebildeten 10 Juniorhelfer kann eine gesamte Woche abgedeckt werden.

„Die Kinder lernen so schon sehr früh, auf was bei einem Notfall zu achten ist und wie man richtig reagiert und handelt. Die Zusammenarbeit mit der Nonnenbachschule hat super geklappt und es freut uns dieses Projekt ins Leben gerufen zu haben, “ so die zwei Jugendrotkreuzgruppenleiter Simon Schneider und Franziska Haas.

Bereits kommenden Herbst ist eine weitere Ausbildung von neuen, zusätzlichen Juniorhelfern an der Nonnenbachschule Kressbronn vom Deutschen Roten Kreuz geplant.

24.03.2018 See- und Waldputzete

Nachdem sich unser JRK erstmals mit 4 Leuten an der See- und Waldputzede 2017 beteiligt hatte, nahmen die Mitglieder erneut diesjährigen Aktion teil. 20 Kinder und Jugendliche unseres Jugendrotkreuzes sammelten am Samstagvormittag fleißig Müll. Gebiete wie z.B. an der Argen, Kochermühle, und Nähe der Aral Tankstelle wurden von Plastik, Papier, Verpackungen und sogar von drei Autoreifen und einer Matratze gesäubert. Die Kinder und Jugendlichen sammelten mit Spaß und voller Elan insgesamt zweieinhalb Stunden, bis sie sich am Ende mit einem Leberkäswecken belohnten.

19.03.2018 Besuch im Krankenhaus Tettnang

Besichtigung der Zentralen Notaufnahme, der Röntgen und CT – Abteilung und der Intensivstation

Am 19.03.2018 unternahm die Gruppe 3 einen Ausflug ins das Krankenhaus Tettnang. Ziel des Ausfluges war es, zu sehen, wie die Abläufe einer Notaufnahme, Intensivstation und insgesamt die medizinische Versorgung eines Krankenhauses funktionieren.

Beginn der Führung war im Eingangsbereich des Rettungsdienstes, über welchen die Patienten mit dem RTW üblicherweise in die ZNA (Zentrale Notaufnahme) eingeliefert werden. Die Notaufnahmeschwester „Biggi“ und die leitende Ärztin der ZNA Frau Dr. Maier führten die Jugendlichen durch den üblichen Weg, welcher ein Patient nach der Einlieferung in der Klinik durchläuft.

Die verschiedenen Schockräume wurden begutachtet. In welchen Raum kommen Polytraumen, wo wird gegipst? Notfallmedizinische Geräte wie das EKG, der Defibrillator und das Monitoring wurden besprochen und die Jugendlichen konnten sich einmal selbst am Monitoring versuchen.

Unterbrochen wurde die Führung durch einen gerade eingelieferten Patienten. Nun hatten die Jugendlichen die Möglichkeit die direkte Übergabe des Rettungsdienstes an Frau Dr. Maier und das Pflegepersonal mitzuhören. Auch der Patientenkontakt war möglich und so wurde direkt am Patient die Patientenbeobachtung geschult. Beispielsweise wurden die Zeichen einer Dehydration (extremer Flüssigkeitsmangel) bei dem Erkrankten sichtbar. Auch beim gerade geübten Monitoring konnten unsere JRK`ler zuschauen und die Vitalparameter (Blutdruck, Puls…)des Patienten zusammen mit der Ärztin einschätzen. 

Nun führte uns der Weg in die Röntgenabteilung. Die Möglichkeiten der Klinik konnten zudem direkt mit der Mitarbeiterin der Abteilung besprochen werden. Zum Beispiel wurde das CT und die Gabe von Kontrastmittel besprochen.

Zu guter Letzt gelangten wir auf die Intensivstation. Dort werden Patienten, die eine Langzeitüberwachung oder einen kritischen Gesundheitszustand haben betreut. Auch hier konnten die Jugendlichen die speziellen Möglichkeiten einer Intensivstation und die Notwendigkeit einer speziellen Überwachung kennenlernen.

Während des gesamten Vortrages stellten unsere Jugendliche alle Fragen, die sie schon immer einmal über das Krankenhaus wissen wollten.

Wir möchten uns vor allem bei Schwester Biggi und Frau Dr. Maier für den ausführlichen und interessanten Vortrag bedanken. Es war für alle eine super Möglichkeit, die Arbeit im Krankenhaus etwas näher kennenzulernen – und das sogar direkt am Patienten. 

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17.03.2018 Erfolgreiche Prüfung zum Sanitätshelfer

Mehrere Wochenenden mit intensivem Training liegen hinter unseren beiden Junghelfern, die am heutigen Samstag die Prüfung zum Sanitätshelfer beim DRK Tettnang erfolgreich abgelegt haben. Die beiden möchten jedoch weiterhin im Jugendrotkreuz tätig bleiben und gleichzeitig auch in der Bereitschaft mithelfen. Wir freuen uns sehr, die Bereitschaft mit zwei neuen Mitgliedern zu unterstützen.

Mit einem überragenden Ergebnis sind Corinna und Felix zudem unter den Lehrgangsbesten. Wir sind stolz auf Euch!

04.12.2017  Gruppenstunde mit dem JRK Tettnang

Letzten Montag waren wir, das Jugendrotkreuz Kressbronn, zu Gast bei unseren Kollegen aus Tettnang. Zusammen übten wir den Umgang mit Halskrause, Schaufeltrage und Vakuummatratze. Das Erlernte setzten wir anschließend gleich in die Tat um, denn nach der kurzen Übungseinheit ging es ab nach Draußen. Dort wartete ein Übungsszenario mit zwei verletzten Personen, die beide ein Polytrauma erlitten hatten, auf uns. Mit vereinten Kräften versorgten wir die Verletzten und machten sie transportbereit. Anschließend ließen wir den Abend mit Punsch und Keksen ausklingen. Ein herzliches Dankeschön an das JRK Tettnang für den tollen Abend.

20.11.2017  Überraschung für die Kindergruppe

Der Start der Kindergruppe mit ca. 15 Kindern ist im Jugendrotkreuz Kressbronn gut gelungen. Viele interessierte Kinder sind unserem Aufruf gefolgt und mit vollem Elan dabei, Erste Hilfe zu lernen. Die beiden Gruppenleiter sind mächtig stolz auf die neue Gruppe und haben als Dankeschön eine Überraschung für die Kinder organisiert.

Am Montag, den 20.11.2017 kam ein Krankentransportwagen zu Besuch in die Gruppenstunde. Die Kinder durften sich das Fahrzeug von außen und innen anschauen und bekamen auf all ihre Fragen Antworten. Spannend war es, alle Schubladen zu öffnen, Taschen und Geräte anzuschauen und teilweise auch auszuprobieren. Das Highlight war jedoch das Herausnehmen der Trage und natürlich das Blaulicht bei Dunkelheit. Alle Kinder haben sich richtig gefreut und waren total begeistert. Danke nochmal an Raphael Kathan (Ortsverein Tettnang), der uns mit dem Fahrzeug vom OV Tettnang besucht und den Kindern alles fachlich und kindgerecht erklärt hat.

Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr mit unserer neuen Gruppe noch viele gemeinsame Gruppenstunden erleben werden.Ein Dankeschön gilt auch denjenigen, die uns bei der Planung und Durchführung der Kindergruppe geholfen haben. 

Gruppenleitung Kindergruppe

Carola Scheller & Daniel Bollinger

13.11.2017  Neue Jugendgruppenleiter halten erste Gruppenstunde

Unsere JRK`ler Sanel Cedic, Alexander Klauser und Daniel Bollinger sind seit diesem Jahr frisch gebackene Gruppenleiter. Sie selbst sind seit vielen Jahren Mitglied des Jugendrotkreuzes. Zum ersten Mal seit dem erfolgreichen Beenden des Gruppenleiterlehrgangs absolvierten sie vor den anderen Jugendlichen ihre erste Gruppenstunde. Thema: Reanimation und Sauerstoffgabe.

Zu Beginn klärten sie ihre Kollegen über die Indikation von Sauerstoff auf, zeigten die Sauerstoffflasche und beantworteten Fragen.

Alexander blickt auf seine Einheit zurück: „Ich empfand es mal als recht cool, eine Stunde selbst führen zu dürfen. Für mich war es aber recht ungewohnt. Jedoch hatte ich eine Menge Spaß dabei und freue mich auf das nächste Mal.“ Auch Sanel, der zuerst theoretisch die Reanimation erklärte, blickt mit gemischten Gefühlen auf seine erste Stunde zurück: „Es war eine lebhafte Herausforderung mit Höhen und Tiefen.“ Daniel erklärte und beobachtete die Reanimation im praktischen Bereich. Ihm war es wichtig, dass die Jugendrotkreuzler langfristig wissen, was sie bei einer Reanimation zu beachten haben. Außerdem wurde der Umgang mit dem Beatmungsbeutel angesprochen und geübt. „Für mich war es aufregend und sehr spannend! Es macht mir sehr Spaß, Neues auszuprobieren!“

Das gesamte Gruppenleiterteam war sehr zufrieden mit den Neuzugängen und ist froh, wenn Gruppenleiter und Jugendrotkreuzler Spaß und Herausforderungen in ihrem Hobby sehen. Weiter so! 

24.09.2017  24-Stunden-Aktion gemeinsam mit den Jugendfeuerwehren

Am 22. September 2017 fand unsere diesjährige 24 Stunden Aktion statt. Ziel der Übung ist es einen Tag im Dienst möglichst gut zu simulieren. Hierbei werden die Jugendlichen zu unterschiedlichsten Zeiten (welche sie natürlich vorab nicht kennen) zu Einsätze gerufen. Verletzte sollen medizinisch versorgt und die Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr gestärkt und verbessert werden. Zudem soll der Umgang mit vielen Patienten und Krankheitsbildern die Jugendlichen bestärken in dem sie ihr Erlerntes beweisen können und Defizite erkannt und verbessert werden.

Unsere Übung begann um 17 Uhr. Einsatzmaterial, dazu gehören Funkgeräte, Notfallrucksäcke, Decken, Feldbetten Nachfüllmaterial und Verpflegungsmaterial musste auf die 2 Fahrzeuge verteilt werden. An der Nonnenbachschule angekommen wurden die Schlafräume mit Feldbetten und Schlafsäcken ausgestattet, der Verpflegungsbereich gerichtet und der Materialvorrat hergerichtet.

Um 18 Uhr trafen wir uns bei der Feuerwehr Kressbronn. Daraufhin erhielten unsere Jugendrotkreuzler eine Einweisung auf die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Gleichzeitig rotierten die Jugendfeuerwehrler in Gruppen und lernten bei DRK`lern an 3 verschiedenen Stationen die wichtigsten Erste-Hilfe-Grundkenntnisse. Daraufhin bedarf es erst einmal einer Stärkung. Alle beteiligten Jugendwehren (Nonnenhorn, Wasserburg, Hege, Bodolz und Kressbronn) aßen im Feuerwehrhaus Kressbronn zu Abend.

Zurück an der Schule hieß es erst einmal gemütlich zusammen sitzen und entspannen. Doch dies war nicht von langer Dauer. Um 21.30 ertönte bereits der erste Alarm: Brand eines Obsthofes, mehrere Verletzte. Am Einsatzort angekommen erfolgte eine kurze Sichtung der bereits von der Jugendfeuerwehr geretteten Patienten. Daraufhin verteilten sich unsere Mitglieder auf die Patienten. Neue Patienten wurden des Öfteren von der Feuerwehr gerettet und zur Patientensammelstelle gebracht. Die Verletzungen waren hauptsächlich Verbrennungen und Rauchgasintoxikationen (Vergiftungen). Aber auch bewusstlose Patienten galt es zu versorgen. Nachdem alle Patienten versorgt und der Brand von den Jugendwehren gelöscht war machten sich die 9 JRK`ler und ihre Betreuer auf den Heimweg.

Das Material wurde aufgefüllt, der Einsatz besprochen: Was lief gut? Was konnte noch verbessert werden? 

Kurz nach halb 1 erfolgte die 2. Alarmierung. Einige Personen wurden vermisst. Und dies auch noch am Maislabyrinth in Nitzenweiler. 4 JRK`ler richteten erneut einen Versorgungsplatz ein, 2X 2 JRK`ler begleiteten die Jugendwehr mit einer Trage und 1 Jugendlicher (Gruppenführer) war im ständigen Kontakt mit der Feuerwehr und organisierte das weitere Vorgehen. Dank der guten Zusammenarbeit, der guten Verständigung über Funk und dem guten Orientierungssinn konnten die Patienten geborgen und ebenfalls versorgt werden.

Nachdem in der Grundschule wieder das Material aufgefüllt und desinfiziert wurde erfolgte wie nach jedem Einsatz eine kurze Besprechung. Danach verschlug es einige zügig in ihre Betten – man wusste ja nicht, wann die nächste Alarmierung sein würde. Aber wir hatten Glück – die Nacht war ruhig. Um 8 Uhr konnte somit entspannt gefrühstückt werden. 

9.30 – Nächste Alarmierung. Ein weiterer Brand wurde während der Einsatzfahrt angekündigt. Die Jugendlichen mussten sich auf einige Verletzte vorbereiten. Die Parkschule stand in Brand, eine Klasse und noch weitere Personen befänden sich noch im Gebäude. Nach und nach wurden es immer mehr Patienten. Schließlich konnte die Feuerwehr 21 Patienten aus der völlig verqualmten Schule retten. Es gab eine Vielzahl an Verletzungen, die behandelt werden mussten. Zudem wurde das Jugendrotkreuz durch Mitglieder der Jugendfeuerwehr bei den weniger verletzten Patienten unterstützt. Diese betreuten die ansprechbaren Patienten während die schwerwiegenderen Patienten  medizinisch versorgt wurden.

Nach diesem nervenaufreibenden Einsatz, der allen Beteiligten alles abverlangt hatte wurde bei sonnigem Wetter gegrillt – und zwar bei der Feuerwehr in Bodolz. 

Gerade wieder in Kressbronn angekommen ertönte erneut der Alarm Ton. Also hieß es wieder aufsitzen und schnellstmöglich zum Einsatzort fahren. Dieses Mal war es zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein PKW Fahrer hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war in eine Menschenmenge gefahren. Da die Feuerwehr bei diesem Einsatz nicht benötigt wurde waren unsere JRK`ler auf sich allein gestellt. Der Fahrer des PKW`s hatte Schnittverletzungen erlitten und Glassplitter im Gesicht. Zudem musste eine Gehirnerschütterung ausgeschlossen werden. Sein Beifahrer erbrach Blut. 2 weitere Verletzte befanden sich unter dem Fahrzeug, beide waren bewusstlos. Einer von ihnen wurde letztendlich reanimationspflichtig. Mit dem Defibrillator und dem Beatmungsbeutel wurde die Herz-Lungen Widerbelebung durchgeführt. 

Um 15.30 erfolgte der „letzte Einsatz“. Dieser wurde von den ausgebildeten Feuerwehrmännern der Freiwilligen Feuerwehr Kressbronn geführt. Es wurde erklärt, wie Personen in einem Fahrzeug am Besten behandelt werden können und wie man sich Zugang zu den Insassen verschaffen kann. Besonderes Highlight: Unsere JRK`ler hatten die Möglichkeit die Scheiben des Fahrzeuges gezielt zu zertrümmern und mit dem Spreizer zu arbeiten. 

Nach 5 aufregenden Einsätzen, mit insgesamt über 40 Patienten hatten unsere Jugendlichen in 24 Stunden wirklich einiges geleistet. Sehr zufrieden blicken wir einige Tage danach auf die Zusammenarbeit, die erbrachte medizinische Versorgung und natürlich den Spaß zurück. Zudem möchten wir uns bei allen Beteiligten bedanken. Egal ob von der Feuerwehr, dem Roten Kreuz, der Schulleitung, den Schminkern, den Patienten und allen die an unserem gemeinsamen Projekt mitgewirkt und es erneut realisierbar gemacht haben.

31.07. bis 04.08.2017 Kinderspielstadt "Bad Kresselnau"

Unser Ortsverein war in der vergangenen Woche sehr groß vertreten. Das Krankenhaus in Bad Kresselnau wurde wieder mal von einigen Helfern der Bereitschaft, sowie unserer Jugend und auch externen Helfern, zum Leben erweckt. Mit einem großen Angebot wurde den kleinen Bürgern von Bad Kresselnau ein Grundwissen über Körper, Verletzungen und Abläufe in Krankenhäusern vermittelt. Zudem waren zahlreiche weitere Aktivitäten, wie beispielsweise Rollstuhlfahren, Gipsen, Wundenschminken, Schauübungen des Jugendrotkreuz und Besichtigungen des neuen First Responder-Fahrzeuges geboten und schwer gefragt.

Unser Helfer Sam Williams, wurde sogar vom Bürgermeister Bad Kresselnau zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Grund für die Auszeichnung sind 19 Jahre aktive Teilnahme in Folge. 

Neben dem laufenden Betrieb des Krankenhauses, stellten unsere aktiven Helfer den Sanitätsdienst, welcher unverzichtbar war. Insgesamt wurden vom Sanitätsdienst in dieser Woche 53 Patienten behandelt. Häufig versorgt wurden durch das Wetter hervorgerufene Hitzeerschöpfungen, Brandblasen durch Klebepistolen oder Wespenstiche.

Für alle Beteiligten war die Kinderspielstadt 2017 wieder mal eine unvergessliche Zeit!

08.07.17 Erste-Hilfe-Kurs

Das Jugendrotkreuz ist eine Sackgasse!? Von wegen!

Auch in diesem Jahr bildeten sich unsere JRK`ler auf den unterschiedlichsten Gebieten weiter. Unsere Gruppe absolvierte einen Erste-Hilfe-Kurs, um noch einmal alle wichtigen Erste-Hilfe Grundkenntnisse aufzufrischen und alle Jugendlichen auf den gleichen Wissensstand zu bringen. Zudem ließen sich 3 unserer Jugendlichen zu Gruppenleitern ausbilden. Diese sind sowohl in unserer Bereitschaft als auch in unserem JRK tätig und werden im Laufe der Zeit eigene Gruppenstunden halten.

Aber auch an der Helfergrundausbildung erfolgte eine Teilnahme unserer Jugendlichen. Das Gruppenleiterteam beglückwünscht hier nochmals alle, die erfolgreich an einer Weiterbildung teilgenommen haben. Wir sind stolz auf euch!

26.06.17 Erste Hilfe Parcours im Kressbronner Park

Aufgrund der sommerlichen Temperaturen erfolgte unser heutiger Dienstabend nicht wie gewohnt in den Räumlichkeiten unseres Vereins, sondern im nahe gelegenen Schlösslepark.

Auf uns wartete ein kleiner Parcours, bei dem jede Station von einem unserer Gruppenleiter betreut wurde. Die erste Station war Sackhüpfen, wobei immer 2 Karten ein Wort ergaben – selbstverständlich alles Begriffe, die etwas mit dem DRK beziehungsweise der Ersten Hilfe zu tun hatten. Die 2. Station war ein Hindernis-Parcours, der nur von einem Team bestehend aus zwei Mitgliedern geschafft werden konnte. Hier musste ein Ball zwischen die Hüften des Gegenübers geklemmt und in einer gewissen Zeit die Hindernisse umlaufen werden. Verloren wir den Ball mussten wir erneut starten. Hier waren die Kommunikation und die Rücksichtnahme auf den anderen sehr wichtig. Die nächsten beiden Stationen beinhalteten das Messen des Blutdrucks und das Üben wie ein Patient richtig in die Stabile Seitenlage gebracht werden konnte. Zu guter Letzt konnten wir an der 5. Station unser Wissen einsetzen. In einem Quiz konnten wir mal so richtig angeben und zeigen was in uns steckt.

06.04.17 Besuch beim Rettungshubschrauber in Friedrichshafen

Am 6. April war in unserem Dienstplan ein Ausflug eingeplant. Dieses Mal starteten wir den Mitarbeitern der DRF (Deutsche Rettungsfluggesellschaft) einen Besuch ab. Die Besatzung des in Friedrichshafen stationierten Hubschraubers, auch „Christoph 45“ genannt, besteht immer aus einem Notarzt einem Flugrettungsassistenten und einem Pilot. Zu aller Erst erklärte und zeigte uns der Pilot Günter Eigenbrodt die Maschine des Bautypes EC 135. Spannend zu sehen war, wie auf engstem Raum eine kleine Intensivstation eingerichtet werden konnte. Aber auch die technischen Daten des Hubschraubers waren für uns interessant. Zudem erfolgte ein Vergleich zwischen den Luftrettern und den bodengebundenen Rettungskräften. Hierbei wird klar: Der Hubschrauber ist um einiges schneller und kann beispielsweise Patienten mit Rückenverletzungen schonender transportieren als auf der Straße.

Besonders cool: Wir durften im Hubschrauber selbst Platz nehmen. Hier wurde einem erst klar, wie beengt aber dennoch geschickt ein Hubschrauber eingerichtet ist.

Wir möchten uns bei den Kollegen der DRF Luftrettung für diesen schönen, informativen und einsatzfreien Abend bedanken.

25.03.2017 Müll aufheben – statt wegwerfen

Unter dem Motto "Müll aufheben - statt wegwerfen" beteiligte sich das JRK an der jährlichen Wald- und Seeputzede.

Um acht Uhr erfolgte die Gebietseinteilung am Bauhof in Kressbronn. Am Gebiet angekommen, wurde all das aufgesammelt, was in die Natur von Kressbronn und der Umgebung nicht hingehört: Etliche Plastikflaschen, Glas, Reifen und sogar meterlange Rohre.

Um 11 Uhr wurde die Wald-und Seeputzede mit einem anschließenden Hock beendet. 

18.03.2017 Jahreshauptversammlung OV Kressbronn

Am 18. März fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des OV`s statt. Natürlich folgte auch ein Beitrag des Jugendrotkreuzes. Berichtet wurde über das vergangene Jahr und die Ziele für 2017.

Ein Ziel für 2016 war die Jugendlichen mit einer kompletten JRK - Dienstkleidung auszustatten. Dies hat den Vorteil, dass unsere Jugendrotkreuzler in der Öffentlichkeit erkannt, von den Mitgliedern der Bereitschaft unterschieden werden können und natürlich, was der essentiell wichtigste Punkt ist im Einsatz bzw. an Dienstabenden optimal geschützt sind. Da im vergangenen Jahr nicht alle vollständig ausgestattet werden konnten und neue Mitglieder hinzugekommen sind, werden wir dieses Ziel fortsetzen und hoffentlich alle geeignet ausstatten.

Ein weiteres erfreuliches Thema ist die Führungskräftegewinnung. Da immer Gruppenleiter benötigt werden um die Jugendlichen best möglichst ausbilden zu können, hat es uns sehr gefreut, das sich drei JRK-Mitglieder im letzten Jahr für den Gruppenleiterlehrgang gemeldet haben. Diese befinden sich aktuell in der Ausbildung und werden nach Abschluss des Lehrgangs ihre ersten Gruppenstunden leiten.

Im Sommer 2015 erfolgte erstmals eine gemeinsame 24 Stunden Übung mit der Jugendfeuerwehr und dem JRK Kressbronn. Hierbei übernachteten die Jugendlichen im ortsansässigen DRK-Heim. Beim gemeinsamen Filmschauen, Spiele spielen – sogar beim Schlafen konnte es jeden Moment passieren, dass sie die Notrufglocke hörten. Nun hieß es: Schnell umziehen und auf zum Fahrzeug. Mit diesem erfolgte die Anfahrt zum Einsatzort. Dies wiederholte sich mehrere Male. Am Einsatzort befreiten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr die Verunglückten und wurden dem Jugendrotkreuz übergeben. Diese versorgten die Patienten daraufhin medizinisch. Da die Zusammenarbeit ein voller Erfolg war und beide Jugendgruppen etwas lernen konnten, werden wir dieses Jahr eine erneute 24 Stunden Übung durchführen.

Ein großer wichtiger Bestandteil wird dieses Jahr die Gründung einer 2. JRK Gruppe sein. Des Öfteren bekamen wir von Eltern und jüngeren Geschwistern aktiver Jugenrotkreuzmitgliedern die Frage, warum es keine Kindergruppe gibt. Da die Zahl der Führungskräfte nun deutlich angestiegen und die Nachfrage groß ist, ist dies nun kein Problem mehr.

Im September 2017 wird für Kinder zwischen 6 und 9 Jahren ein Schnupperabend stattfinden. Weitere Informationen erhalten Sie unter -> JRK Kindergruppe.

Das Jahr 2017 wird sicherlich ein aufregendes, spannendes, interessantes und spaßiges Jahr.

Wir freuen uns!

Gruppenstunde im JRK

Der Sommer kommt – damit auch die Brandverletzungen.

Es kann alles so schnell gehen: Zuhause beim Kochen oder während des Grillens im Garten. Deshalb ist es wichtig sich auch hier auszukennen! 

Aus diesem Grund wurde gestern das Thema Verbrennungen thematisiert.

Was tun bei einer Brandverletzung? Wie kann man am besten helfen? Wie werden Verbrennungen eingeteilt und was gibt es noch zu beachten?

Während der Gruppenstunde sammelten die Jugendlichen anhand einer Mind-Map ihr bisheriges Wissen. Durch einen kurzen Vortrag wurde darauf aufgebaut und die Wundversorgung anhand einer Brandverletzung am Arm für den Ernstfall geübt. Auch die Vitalzeichenkontrolle wurde nochmals besprochen und durchgeführt.

06.02.2017 Jugendgruppenleiterwahlen

Am 06. Februar standen unsere Jugendgruppenleiterwahlen an. Hierbei wählten alle Mitglieder des Jugendrotkreuzes die neuen Gruppenleiter.

Nach dieser Wahl wurden die Junior Gruppenleiter und der Schriftführer gewählt. Die Junior Gruppenleiter haben zum Beispiel die Möglichkeit, die anderen Jugendrotkreuzler bei der Dienstplangestaltung vor der JRK Leitung zu vertreten und ihre Wünsche und Anregungen zu äußern.  

Ergebnis der Wahl:

Simon Schneider – Gruppenleiter

Franziska Haas – Stellvertretende Gruppenleiterin

 

Corinna Ibele – Junior Gruppenleiterin

Felix Jilge – Stellvertretender Junior Gruppenleiter

Timo Wörle – Schriftführer


Wir gratulieren allen Jugendlichen zur erfolgreichen Wahl!

13.07.16 Gruppenstunde bei der Wasserwacht

In unserer Gruppenstunde am 13.07.16 besuchten wir die Wasserwacht in Nonnenhorn. Kaum waren wir angekommen, hieß es Badesachen anziehen und ab ins Wasser. Dort bekamen wir ein kleines Schwimmtraining. Zudem wurden uns unterschiedliche Techniken gezeigt, wie man jemanden aus dem Wasser retten kann. Das durften wir anschließend in einer Schleppübung selbst ausprobieren. Als wir genug vom kühlen Nass hatten, zogen wir uns wieder um. Zum Schluss besichtigten wir noch das Einsatzfahrzeug und die Ausrüstung der Wasserwacht Nonnenhorn. Herzlichen Dank an die Wasserwacht für den interessanten Abend.